MARQUARDT SETZT MIT PIOVAN NEUE MAßSTÄBE IN GRANULATTROCKNUNG

26/02/2018
K-Zeitung

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Automobilzulieferer Marquardt baut in Mazedonien ein neues Montagewerk mit Spritzgießproduktion auf. Die zentrale Trocknungs- und Materialversorgungsanlage von Piovan ist modular aufgebaut und wächst mit. Hohe Produktionssicherheit geht einher mit Rückverfolgbarkeit vom Materialsack bis zum fertigen Teil.

Energieeffizienz, Rückverfolgbarkeit und Produktionseffizienz – das waren die übergreifenden Ziele, die die Marquardt- Gruppe beim Aufbau eines neuen Standorts in Mazedonien für die Materialversorgung setzte. Konkret handelt es sich um das neue Montagewerk mit Spritzgießtechnik der Marquardt Schaltsysteme SCS in Veles/Mazedonien. Aktuell fertigt diese Marquardt-Tochter im Automobilbereich für die VW Gruppe für Audi, VW, Porsche und Scania sowie für Daimler Cars, Opel, Jaguar Land Rover, Takata, TRW, Witte und BMW. Die Produkte sind vornehmlich Bedienfelder für Klimaeinheiten, Lichtschalter und Fahrwerkssteuerungen. Qualitätsprodukte wie etwa Komponenten für den Sichtbereich im Fahrzeuginterieur stellen hohe Anforderungen an die Produktionstechnik, insbesondere auch an die Materialversorgung der Spritzgießfertigung. Die Vorgaben von Marquardt sahen daher die Planung und Realisierung einer zentralen Trocknungs- und Materialversorgungsanlage mit einem Rückverfolgbarkeitskonzept (Traceability) vor, von der Materiallagerung bis zum fertigen Bauteil. Daneben war eine optimale Energieausnutzung insbesondere in der Granulattrocknung gefordert. Die Lieferung aller Systemkomponenten hatte aus einer Hand zu erfolgen. Ebenso umfasste der Auftrag die Montage aller Komponenten inklusive Rohrleitungen und Unterstützungskonstruktionen sowie die Implementierung einer Software zur Prozessüberwachung und Steuerung der Materialaufgabe, Trocknung und vollautomatischen Förderung über einen automatischen Materialverteiler. Geplant war der Neubau einer Spritzerei mit zunächst 20 Spritzgießmaschinen, wie jetzt realisiert; wobei die Produktion zukünftig Schritt für Schritt weiter auf 32 Maschinen und schließlich auf bis zu 80 Spritzgießmaschinen ausgebaut werden soll.

 

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